Dushanbe in Tadschikistan

Es gibt wiedermal news von uns Zwei erfolgreichen Weltenbummler.

Samuel und Ich (philippe) Sind gerade in Tadschikistan in Dushanbe bei einer Schweizer Familie untergekommen, die uns mit offenen Armen für ein paar Tage aufgenommen haben.
Somit werden wir unser Landrover wiedermal Checken, Rausputzen und bereit für das Pamirgebirge machen. Am Montag gehts dann über 4000 Meter über Meer.

Wie auf unserer Interaktiven Karte zu sehen ist, haben wir seit dem Letzten Mail die Türkei (ohne zu Tanken:-) 3Dollar/liter), Iran, Turkmenistan und Usbekistan durchquert.

Jedes dieser Länder hat so seine Reize und überall wurden wir herzlich empfangen. Es ist kaum zu glauben, bis jetzt hatten wir in all diesen Länder keine Probleme. Die verschiedenen Völker haben uns immer mit einem Breiten Lachen im Gesicht nachgewunken und empfangen, wenn wir mal halt gemacht haben. Ich hoffe ich werde gleich mal ein paar Tagebuch-Länder fertigstellen können und euch dort ein wenig die erlebnisse und eindrücke unserer Reise zu schildern. Das Jordanien Tagebuch ist gleich fertig und sollte schon gleich Online sein…
Ansonsten könnte ihr euch ja mit den Videos oder Bilder ein wenig die Zeit vertreiben.

Iran war von den Leuten und der Natur super, nur das Essen in den Restaurants liess zu wünschen übrig. Immer nur das Gleiche Gericht und das ganze ohne gewürze, da haben wir auch schon unsere Gewürze mit ins restaurant geschleppt :-)

turkmenistan mussten wir mit einem Transit Visum durchqueren und hatten zuwenig Zeit uns mit dem Land auseinander zu setzen. Aber auch hier haben wir einiges erlebt und genossen die durchquerung des Landes. Da die Hauptverbindungsachsen nicht gerade gut ausgebaut waren, haben wir doch hier und da schon mal geflucht über die Schlaglöcher die überall auf den Strassen verstreut waren.

In Usbekistan hatten wir mehr Zeit und besichtigten neben Buchara noch einige Tempelanlagen und Universitäten in Samarkand welche wahnsinnig verziehrt und geschmückt sind.
Auch hier haben wir in Tashkent der Hauptstadt halt gemacht um einige neue Visums zu beantragen. Anfänglichs wollten wir eigentlich nur ein Visum besorgen, dass über eine Woche dauern sollte, bis wir unseren roten Pass wieder in den Fingern hatten.
Nach dem einholen eines Schreibens der Schweizer Botschaft gingen wir gut vorbereitet an den Visumschalter und gaben unsere Papiere dort ab.
Kurz darauf sagte ein Mitarbeiter, er frage schnell den Botschafter ob eine schnellere Abwicklung möglich sei und verschwand hinter dem Tresen.
nach ca. 30 Minuten konnten wir zu dem Botschafter das Interview machen, das normalerweise erst ein paar Tage später stattfinden sollte.
Schlussendlich stellte sich heraus, dass er uns und unser buntes Mobil in Samarkand gesehen hat, wie wir gefilmt und fotografiert haben.
Daher wollte er einen Blick ins Auto werfen, worauf wir aus der Botschaft gingen und Ihm auf der Strasse unser Auto vorführten.
Schwer beiendruckt, versprach er uns das Visum schneller als normal auszustellen und bat uns auf ein Tee in sein Büro. Also gabs für uns Zwei Tee und Kekse während eines interessanten Gesprächs über uns und die Welt.
Schon gleich wurden uns verdutzt die Pässe übergeben. Der Botschafter siegelte das Papier noch mit seiner Unterschrift und wir hatten unser Visum innert 3 Stunden im Sack, welches normalerweise 7 Tage dauert und das ganze auch noch ohne preisaufschlag. Da hatten wir auch wieder glück…
Dank der Schnellen Abwicklung holten wir in Tashkent noch das Chinavisum ein, wesshalb wir schlussendlich doch fast eine Woche in Tashkent verweilten.

ohne grössere Probleme gings dann weiter nach Tadjikistan. Obwohl das Carnet de Passage auf Usbekischer Seite erneut für Verwirrung gesorgt hat haben wir auch diese Grenze in einem anständigen Zeitraum gemeistert.
Ohne Kontrolle im Auto reisten wir von Usbekistan nach Tadjikistan.
Nach der Grenze waren die strassen noch in ordnung. Das heisst nicht gerade deluxe, aber man konnte es immer noch strassen nennen.
Der weg führte uns über eine paar Pässe (< 3000MüM) in die wunderschöne Landschaft von diesem Land.
Die Hauptverbindungsachse von Norden zu Dushanbe (Hauptstadt) waren aber im hunzmiserablem zustand so dass wir die erste grössere Panne hatten!
Die Wege, auch genannt Schlaglöcher mit Strasse, wurden unserem Landrover zuviel, wobei die Aufhängung der Stossdämpfer vorne Rechts anriss und uns zum zwischenstopp zwang.
Somitt rollten wir vorsichtig in das nächst grössere Bergdorf um eine Schweissanlage aufzusuchen welche wir dann glücklicherweise auch fanden.
Wir bauten also das Rad, die Doppelstossdämpfer und die Feder aus und bereiteten alles vor, damit der Bruzelmeister die Bruchstelle wieder zusammenschweissen konnte.
Nach vier stunden Arbeit rollten wir wieder aus der Garage und bezahlten für die Platzbeanspruchung und das Schweissen 20 Somoni = 6 Franken.
Weiter auf den bisher schlechtesten Strassen auf unserer Reise ging es nach einem Abstecher in die Bergwelt mit sieben Seen nach Dushanbe.

Wir werden das Internet noch ein wenig mit infos füttern bevor eine Funkstille auf dem Pamirgebirge herrscht.
In der Nähe der Afghanischen Grenze schlängeln wir uns ins Gebirge hoch wo wir von 5800 und 4000er Berge umgeben sein werden.
(Route: Dushanbe, Kaiaikhum, Khorog, Ishkashim, Zong, Murgab, Karakul richtung Kirgistan.)

Also das war`s schon wieder mit den neusten und immer noch heissen News von Sam und Phil.

Ich hoffe einige von euch haben den letzten Zeitungsbericht gelesen, da wir nicht viel Rückmeldungen darauf hatten…

Ich werde mich hinter den Laptop setzten um soon noch einen zweiten zu verfassen… also fleissig Zeitung lesen und unsere Homepage besuchen :-)

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